JUST ONE PILL - auf dem Weg zur Gesundheit durch Blutzuckermessung

Im Interesse der Gesundheitserhaltung und der Krankheitsvorbeugung wird ab März in Zalakaros auch der Blutzuckerspiegel der Kurgäste gemessen, so der Generaldirektor des Kurortes.

László Cziráki wies darauf hin, dass Zalakaros Spa das Jahr 2019 zum Jahr der Gesundheit erklärt hat und in diesem Rahmen ab März die Blutzuckermesskampagne „Just a Moment” gestartet wird. Ab dem 1. März wird die Kampagne „Just a Moment” zur Messung des Blutzuckerspiegels gestartet. Der Dienst steht von Montag bis Donnerstag an der Erste-Hilfe-Stelle im Empfangsgebäude des Kurbads zur Verfügung, wo die Sanitäter des Kurbads für die Gäste da sind.

In Ungarn sind sieben Prozent der Bevölkerung von Diabetes betroffen. Deshalb hat man sich Gedanken über die Prävention gemacht, deren erster Schritt eine schnelle, informative Diagnose ist, nach der die Kurgäste gegebenenfalls an einen Arzt überwiesen werden. Der kostenlose Test wird beim Kauf bestimmter Eintrittskarten angeboten und dürfte bis Ende Mai von Zehntausenden von Besuchern in Anspruch genommen werden.

Pál Győrfi, Sprecher des Nationalen Rettungsdienstes, wies auf der Pressekonferenz darauf hin, dass jedes Jahr etwa 50 000 Menschen in Ungarn einen Schlaganfall erleiden, d. h. einen Hirngefäßverschluss, der zu Lähmungen oder sogar zum Tod führt. Aus diesem Grund sind Kampagnen zur Gesundheitsförderung und Früherkennung der Krankheit von größter Bedeutung.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Judit Czirákiné Pakulár erklärte außerdem, dass sie die Blutzuckermesskampagne auf die 2500 Einwohner der Gemeinde ausweiten möchte und nach Gelegenheiten sucht, bei denen sie diese Möglichkeit für alle, von Kindern bis zu Erwachsenen, anbieten kann.

Ferenc Novák, Bürgermeister von Zalakaros, gehörte zu den ersten, die den Blutzuckerspiegel mit Hilfe des bei der Veranstaltung vorgestellten Geräts gemessen haben, und Zsuzsi Laky, Europas Schönheit, Fernsehmoderatorin und ihr Ehemann Gusztáv Dietz, Sportler, sowie Dr. Szilveszter Brünner, Generaldirektor des Dorottya-Krankenhauses in Kanizsa, gehörten zu den ersten, die die Initiative unterstützt und an der Veranstaltung teilgenommen haben.